Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB)
 

Mit seiner/ihrer Unterschrift bestätigt der/die Benützer/in, von der Hausordnung Kenntnis genommen zu haben.
Mit seiner/ihrer Unterschrift verpflichtet sich der/die Benützer/in

  • die Hausordnung und die Anordnungen der Hauswartschaft zu befolgen;
  • sämtliche Kosten von Sachschäden, Fehlalarmen etc. im Zusammenhang mit der Benützung zu überneh-men; insbesondere ist darauf zu achten, dass der Boden, die Wände und das Mobiliar nicht beschädigt werden;
  • bei Veranstaltungen, bei denen Essen und/oder Getränke gegen Entgelt oder mit Kollekte abgegeben werden, mindestens einen Monat vor der Veranstaltung beim Polizeiinspektorat der Stadt Bern, Gewerbepolizei, ein Gesuch um gastgewerbliche Einzelbewilligung oder um Festwirtschaftsbewilligung einzureichen;
  • die Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes einzuhalten sowie die hierzu im Kirchgemeindehaus aufliegende Dokumentation zur Selbstkontrolle zu lesen und zu befolgen; die Vermieterin lehnt jegliche Haftung im Falle von Zuwiderhandlungen ab;
  • organisatorische Einzelheiten rechtzeitig mit dem Hauswart zu besprechen.

Sicherheit

Der/die Benützer/in ist selbst für eine reibungslose Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Er/sie ist als Vertragspartner/in gegenüber den Benutzern und dem Publikum verpflichtet, dass diese die Veranstaltung ohne Beeinträchtigung und Gefährdung besuchen können. Dem/der Benützer/in obliegt es demnach, die umfassende Sicherheit in und um die Liegenschaften der Kirchgemeinde zu gewährleisten.
Dem/der Benützer/in stehen alle Kompetenzen im Rahmen des gesetzlichen Hausrechts zu (Zutrittskontrolle, Verweigerung des Zutritts und Wegweisung. Dem/der Benützer/in steht es frei, (neben dem unterzeichnenden Vertragspartner) sämtliche Sicherheitsaufgaben oder Teile davon an andere Organisationen zu delegieren (private Sicherheitsdienste, Sanität usw.).
 

Während jeder Benutzung ist zu beachten, dass die Fluchtwege und Türen jederzeit frei sind. Diejenigen Notausgänge, die nicht zugleich normale Zugänge zu den Räumen sind, dürfen nur im Notfall benützt werden. 

Bei Brandausbruch ist die Feuerwehr zu alarmieren - Tel. 118.
Die Fluchtwege müssen geöffnet werden.
Das Publikum muss informiert und evakuiert werden.
Beim Bekämpfen des Brandes mit geeigneten Mitteln vorgehen (Löschdecke, Feuerlöscher, etc.).
Beim Löschen darauf achten, dass der eigene Rückweg immer gesichert ist.
Die Notfalldienste (Polizei, Feuerwehr, Sanität) sind an den Einsatzort einzuweisen.

Die maximal zugelassene Anzahl Personen pro Raum darf nicht überschritten werden.

Die Tarife für die Räume enthalten Pauschalen für Heizung, Wasser und Strom, ausgenommen Strombezug über Spezialanschlüsse für Konzerte (Beschallung, Licht) u. ä.
Für die Garderoben, Musikinstrumente und andere Mobilien wird nicht gehaftet, deren Bewachung ist Sache der Benützenden.

Quellensteuer: Schuldner/innen von quellensteuerpflichtigen Leistungen sind verpflichtet, alle erforderlichen Massnahmen zu treffen, damit die Quellensteuer mit der Steuerverwaltung abgerechnet wird.

Die Kirchgemeinde bzw. Gesamtkirchgemeinde ist berechtigt, Vorauszahlung sowie ein angemessenes Depot zur Deckung allfälliger Schäden oder eines Schlüsselverlustes zu verlangen. Zudem darf sie bei Vertragsabschluss das Vorweisen eines amtlichen Personalausweises verlangen.

 

Kosten bei Vertragsrücktritt

Bis 61 Tage vor dem Anlass Ohne Kostenfolge
30 – 60 Tage vor dem Anlass Fr. 100.--, höchstens ½ des vereinbarten Tarifs
15 – 29 Tage vor dem Anlass Fr. 200.--, höchstens ½ des vereinbarten Tarifs
0 – 14 Tage vor dem Anlass  Voller Tarif


 

 

 

Bern, 12. Mai 2011